Wer sich in einer Reha befindet, hat heute die Möglichkeit, mithilfe geeigneter Wearables schneller zu Kräften zu kommen und auch langfristig an dem Erhalt seiner Gesundheit zu arbeiten. Deshalb widmen wir uns an dieser Stelle den immer beliebter werdenden Fitnessuhren und zeigen auf, wie sich diese gezielt zur Unterstützung beim Training verwenden lassen.

Von Einsteigermodellen bis zu Sportuhren für Profis

Grundsätzlich gibt es Fitnessuhren für alle Anforderungen. Die Modelle reichen von günstigen Einsteigermodellen für Freizeitsportler und Gelegenheitsläufer bis zu spezialisierten Sportuhren für Profis, die mit allen Raffinessen ausgestattet sind. Die Mittelklasse befindet sich ungefähr in der Preisklasse um 100 Euro und ab ca. 200 Euro beginnt die Oberklasse der Fitnessuhren.

Verblüffende Effekte durch Fitnessuhren

Mit einer Fitness Uhr lassen sich die Trainingsleistungen aufzeichnen und dokumentieren. Verschiedene Sensoren ermöglichen die Auswertung der Bewegungsprofile und zeigen mögliche Schwachstellen auf. Mit gehobenen Fitnessuhren lassen sich zudem kurz-, mittel- und langfristige Ziele setzen. Statistiken zeigen den Fortschrittsgrad auf und ob sich den gestellten Zielen erfolgreich angenähert wird. Nicht zuletzt erhöhen Fitnessuhren im Sinne von Gamification die Motivation beim Training, indem sie dieses zu einer Art Spiel machen.

Wie groß dieser Effekt ist, zeigte eine Sportstudie der Universität von Jerusalem auf, in der Probanden mit Wearables in 14 Wochen um 1,44 kg abnahmen, während Probanden ohne Fitnesstracker und Co. ihr Gewicht lediglich um 0,124 kg reduzieren konnten. Ihr Trainingserfolg betrug gegenüber den Studienteilnehmern mit technischer Unterstützung also nicht einmal ein Zehntel.

Was Fitnessuhren beherrschen sollten

Zunächst sollte der Kauf einer Fitnessuhr auf die bevorzugte Sportart abgestimmt sein. Alle Fitnesstracker und Fitnessuhren besitzen zum Beispiel einen Schrittzähler als Grundlage für das Wandern und Laufen. Beim Fahrradfahren können die Schritte offensichtlich nicht gezählt werden. Fitnessuhren behelfen sich hierbei aber mit der Aufzeichnung von Bewegungsprofilen mittels GPS. Für das Schwimmen muss die Uhr über eine ausreichende Wasserdichte verfügen. Als Faustregel lassen sich Fitnessuhren mit einer Wasserdichte von 10 ATM für das Schwimmen und Wearables ab 20 ATM für das Tauchen verwenden. Gute Schwimmuhren sind heute sogar dazu fähig, den jeweiligen Schwimmstil automatisch zu erkennen und die Daten auf diesen auszurichten.

Wandern, Laufen, Schwimmen und Radfahren sind die beliebtesten Sportarten, weswegen es viele Allrounder bei den Fitnessuhren gibt, die den Träger bei allen vier Sportarten unterstützen. Für die Messung des Herzschlags war früher der Brustgurt obligatorisch. Gute Modelle wickeln diese heute über die Pulsmessung ab, die nach Meinung von Kritikern allerdings nicht so genau sei wie über den Brustgurt. Zum Standardprogramm von Fitnessuhren gehört mittlerweile auch die Erkennung und Dokumentation des eigenen Kalorienverbrauchs, was nicht nur an sich nützlich ist, sondern auch ein wichtiger Bestandteil für die Motivation.

Fitnessuhren für andere Sportarten

Doch auch bei Sportarten jenseits von Wandern, Laufen, Radfahren und Schwimmen können sich Kunden Unterstützung holen. Surfuhren zeichnen zum Beispiel den Wellengang auf, Fitnessuhren für Wintersport klären über die Wetterverhältnisse auf und Golfuhren helfen bei der Orientierung auf den weiträumigen Golfanlagen, leisten Rundenanalysen und zählen Schläge sowie Handicaps.

Weitere Beispiele für Sportarten, auf die sich moderne Fitnessuhren bereits gezielt einstellen können, sind Basketball, Yoga, Fußball, Tanzen, Tennis, Badminton, Klettern, Paddeln und Rudern. Ein wichtiges Qualitätskriterium für Fitnessuhren ist somit die Verwendungsbreite für möglichst viele Sportarten.

Nützliche Zusatzfunktionen

Fitness wird zunehmend allumfassend gedacht, was Fitnessuhren aufgrund des technologischen Fortschritts immer besser bedienen können. So belaufen sich nützliche Zusatzfunktionen von Fitnessuhren auf die Ernährungsweise und das Schlafverhalten. In puncto Ernährung bieten manche Fitnessuhren neben Angaben zum Kalorienverbrauch verschiedene Ernährungstipps. Bei der Schlafanalyse werden wiederum mögliche Probleme rund um einen unruhigen Schlaf und die Anzahl an Aufwachmomenten erkannt, die Schlafqualität gemessen, und es können Analysen vorgenommen werden, mit welcher Umgebungstemperatur und Helligkeit man am besten schlafen kann. Ein weiteres Happening durch den Schlafzähler: Dadurch, dass das Aufwachen in einer Leichtschlafphase leichter fällt, können beim Wecker nun Spielräume erstellt werden, sodass dieser immer dann klingelt, sobald man selbst gerade in einer solchen ist.

Sind Sie an weiterer Unterstützung für Training und Reha interessiert? Dann informieren Sie sich über CBD und Camu Camu.