Wenn es um die Ernährung geht, sollten keine Kompromisse geschlossen werden. Denn alles was über die Nahrung aufgenommen wird, gelangt in den Organismus. Egal, ob gute oder schlechte Nährstoffe. Daher ist es wichtig darauf zu achten, was alles so auf den Teller kommt. Natürlich geht es in erster Linie, sich mit den wichtigsten Nährstoffen gut zu versorgen und damit dem Körper die nötigen Nährstoffe zuzuführen, die er für seine Funktionalität dringend benötigt. Vielen ist gar nicht bewusst, warum bestimmte Lebensmittel schlichtweg unverzichtbar sind. Oftmals sind Vitamine, Mineralien oder Substanzen enthalten, die der Körper dringend benötigt. Bestimmte Stoffwechselprozesse können nur dann reibungslos funktionieren, wenn die entsprechenden Nährstoffe zur Verfügung stehen.

Low Carb immer beliebter

Es gibt verschiedene Ernährungsformen. Welche am besten zu einem passt, muss man schlicht weg ausprobieren. Immerhin arbeitet der Stoffwechsel bei jedem Menschen anders. Zudem ist es eine persönliche Einstellung, wie man sich ernähren möchte. Ob vegetarisch, vegan oder ganz normal. Wichtig ist bei veganer Ernährung die Nährstoffe, die sonst über die tierischen Produkte zugeführt werden, anderweitig aufzunehmen sind. Oftmals gibt es Früchte oder Samen, die ähnliche Nährstoffe bereithalten und als Ersatz dienen können. Kinder hingegen sollte man nach Möglichkeit keine bestimmte Ernährungsform aufdrängen. Erst wenn sie alt genug sind und es selbst entscheiden können, ist es in Ordnung.

Welche Ernährungsform sich immer mehr durchsetzt, ist die Low Carb Ernährung. Hier wird bewusst eine Reduzierung der Kohlenhydrate angestrebt. Diese sind schließlich dafür verantwortlich, dass der Körper Energiereserven anlegt. Wer sich unausgewogen ernährt und wenig bewegt, bekommt das ganz schnell auf den Hüften zu spüren.

Rezepte mit wenigen Kohlenhydraten findet man im Überfluss im Internet. Dabei stehen nicht einmal nur einfache Rezepte da, sondern oftmals kleine Tutorials. Selbst auf der beliebten social Media Plattform TikTok kann man sich wunderbar inspirieren lassen.

Warum trinken so wichtig ist

Ernährungsexperten raten dazu, mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken. Das hat zweierlei Gründe. Zum einen benötigt der Körper schlicht weg Nachschub, da der Mensch zu 70 % aus Wasser besteht und dieses verbraucht und immer wieder ausscheidet. Egal, ob durch den Toilettengang oder Schwitzen. Außerdem trägt reichliches Trinken dazu bei, dass der Stoffwechsel schneller und effektiver arbeiten kann. Die Haut wird straffer und sieht deutlich gesünder aus. Feuchtigkeit hat einen hohen Stellenwert im menschlichen Körper. Je mehr getrunken wird, desto besser arbeiten die einzelnen Organe. Daher ist der Richtwert für einen Erwachsenen bei gut zwei Litern. Diese aber bitte nicht auf einmal in sich hineinschütten, sondern möglichst über den Tag verteilt trinken. Wer sich selbst als trinkfaul einstuft, kann zur Unterstützung eine App nutzen. Diese erinnert ein dann freundlich daran, dass es wieder Zeit für das nächste Glas Wasser ist. Übrigens, wem reines Wasser zu öde und geschmacklos ist, darf natürlich gern zwischendurch eine Schorle genießen oder auch mal den einen oder anderen Softdrink. Nur sollte diese Getränke nicht Überhand nehmen.

Kleine Sünden sind immer drin

Gesund ernähren heißt natürlich nicht zwingend, wie in einem Kloster zu leben und auf alles zu verzichten. Ganz im Gegenteil, hin und wieder braucht man schon mal ein Stück Schokolade, ein Gummibärchen oder ein paar Chips. Eine kleine Sünde ist in jedem Fall zu verzeihen und mal Hand aufs Herz, man lebt trotzdem nur einmal. Wichtig ist eigentlich nur, dass man es nicht übertreibt und es nicht zur Gewohnheit wird, Fast Food und Co als Hauptnahrungsmittel zu etablieren. Selbst das Glas Wein am Abend darf ab und zu sein, solang es eben im Rahmen bleibt. Der Körper dankt es einem tatsächlich, wenn man bewusst auf die Ernährung achtet und sich diesem Thema einmal etwas ernster widmet. Es ist kein Hexenwerk und keine Zauberkunst. Bevor die industrielle Nahrungsmittelproduktion begann, war die Ernährung um einiges gesünder. Viele interessieren sich inzwischen sogar für sehr alte Rezepte. Vielleicht bringt das auch mal wieder etwas mehr Abwechslung auf den Teller.