Beim ersten Gedanken zum Thema Schwefel fallen den meisten Menschen üble Gerüche ein. Viele wissen nicht, dass es ein Mineral ist, welches wichtige Aufgaben im Stoffwechselprozess übernimmt. Der kleine, aber feine Unterschied zum ersten Gedanken liegt darin, dass das übelriechende Aroma nicht etwa vom Schwefel an sich kommt, sondern es ist das Gas Schwefelwasserstoff, das diese unangenehmen Gerüche zum Vorschein bringt.

Doch was macht Schwefel in unserem Körper und in welchen Lebensmitteln ist es überhaupt enthalten? Wir geben heute ein paar Antworten zu diesen Fragen und informieren, weshalb sogar MSM als Nahrungsergänzungsmittel zu empfehlen ist.

Ein starkes Immunsystem und gesundes Haar

Unglaublich, aber das Mineral Schwefel stärkt unser Immunsystem und das ist in diesen Zeiten eine wichtige Eigenschaft. Hinzu kommt, dass das Mineral den Körper bei der Bildung von Insulin unterstützt. Das ist wiederum für einen gesunden Stoffwechsel sehr wichtig. Darüber hinaus konnte nachgewiesen werden, dass die Haare und Nägel gestärkt werden und die Haut reiner wird. Alles in allem klingt das fast nach einem kleinen Wundermittel. Doch wie so oft funktioniert unser Stoffwechsel nur dann wirklich reibungslos, wenn möglichst kein Mangel an bestimmten Stoffen vorhanden ist.

Entsteht erst einmal ein Mangel, dann muss zunächst das sogenannte Depot im Körper wieder aufgefüllt und anschließend über die Ernährung regelmäßig nachgefüllt werden. Die meisten Menschen erleben eine Mangelerscheinung mindestens einmal in ihrem Leben. Vor allem Frauen leiden vermehrt an einem Eisen- oder Magnesiummangel. Wichtig an dieser Stelle ist, nicht eigenständig zu irgendwelchen Ergänzungsmitteln zu greifen, sondern vorab mit dem Arzt ein klärendes Gespräch zu führen. Dieser kann dann Empfehlungen aussprechen und den Behandlungsrahmen abstecken.

Zum Beispiel ist es möglich, Schwefel über ein Nahrungsergänzungsmittel dem Körper zuzuführen. Das sogenannte MSM ist organischer Schwefel, welcher in Form von Pulver oder auch Kapseln dem Körper zugeführt werden kann. Mehr dazu erfahren Interessenten hier.

Welche Lebensmittel enthalten Schwefel?

Nicht immer ist der Griff zu einem Nahrungsergänzungsmittel die beste Wahl. Erst einmal sollte man sich erkundigen, welche Mineralien in welchen Lebensmitteln vorrangig vorkommen. Dann kann die Ernährung entsprechend angepasst werden. So finden wir vor allem in Zwiebeln, Bärlauch und Knoblauch jede Menge Schwefel, aber auch in Milchprodukten und natürlichen Eiweißlieferanten wie Fleisch und Fisch.

Viele ernähren sich selbst unbewusst recht gesund, weil es einfach abwechslungsreich auf dem Speiseplan zugeht. Neben tierischem Eiweiß, Vitaminen und Mineralien, sind es vor allem noch die Ballaststoffe, die eine wichtige Funktion übernehmen. Denn diese sorgen für eine gesunde Darmflora. Die Verdauung nimmt nämlich ebenfalls eine essenzielle Position ein. Funktioniert hier etwas nicht richtig, dann kann es zu Mangelerscheinungen kommen, da der Körper nicht mehr in der Lage ist, die wichtigen Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln zu filtern.

Ernährungsplan aufstellen

Wem es sichtlich schwerfällt, auf Fast Food und Fertigprodukte zu verzichten, kann sich einfach einen kleinen Ernährungsplan erstellen. Dabei geht es hier nicht unbedingt um die allseits bekannte Ernährungspyramide, sondern viel mehr um die Vielfalt, die wöchentlich auf dem Speiseplan stehen sollte. Wer überhaupt keinen Plan davon hat, kann sich diesbezüglich jede Menge Ideen und Inspirationen aus dem Netz besorgen. Es gibt sogar schon Apps, die dabei helfen sollen, sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren. Es steht einem jeden frei, auf welche Art von Hilfe letztendlich gesetzt wird. Fakt ist, dass eine gesunde Ernährung wichtig für das Wohlbefinden und das Immunsystem ist.

Fazit

In einigen Fällen ist es unverzichtbar, die Ernährung um Nahrungsergänzungsmittel zu erweitern. Vor allem dann, wenn die Aufnahme wichtiger Vitamine oder Mineralien nicht über die einfachen Lebensmittel mehr möglich ist. Helfen kann an dieser Stelle der behandelnde Hausarzt. Aber auch Apotheker und Ernährungsberater stehen mit Rat und Tat zur Seite.