Schmerzende Gelenke können bei einer Überbeanspruchung durch zu viel Sport entstehen. In diesem Fall handelt es sich um eine vorübergehende Entzündung der Gelenke, welche auch als Arthritis bezeichnet wird. Von alleine gehen die Gelenkschmerzen jedoch in der Regel meist nicht weg, häufig wird der Weg zum Facharzt nötig, um die Schmerzen in den Gelenken wieder in den Griff zu bekommen. Es kann mit Salben von außen für eine bessere Durchblutung gesorgt werden. Dadurch entsteht Wärme im Gewebe, was bei schmerzenden Gelenken als besonders wohltuend empfunden wird. Anders sieht es hingegen bei einer Arthrose aus. Die Erkrankung der Gelenke ist meist altersbedingt und tritt häufig ab einem Alter von 50 bis 60 Jahren bei den meisten Menschen auf.

Was ist eine Arthrose?

Bei dieser Form der Gelenkerkrankung handelt es sich um verschleißbedingte Abnutzung der Gelenkknorpel. Es kann am besten schon in jungen Jahren durch eine entsprechende Ernährung dafür gesorgt werden, das Knorpelgewebe in den Gelenken möglichst lange zu erhalten. Sind die Gelenkknorpel abgenutzt, fangen die Knochen im Gelenk an, aneinander zu reiben. Dies verursacht einen ständig stärker werdenden Schmerz in den betroffenen Gelenken, welcher die Bewegungsfähigkeit so stark einschränken kann, dass eine Operation nötig wird. Dabei können die kaputten Gelenke durch künstliche Gelenke ausgetauscht werden. Diese Implantate ermöglichen es den Betroffenen, sich wieder schmerzfrei zu bewegen und in einem normalen Umfang an den Aktivitäten des täglichen Lebens teilzuhaben. Operationen sind jedoch immer mit Nebenwirkungen verbunden, welche mit steigendem Lebensalter zunehmen.

Eine Arthrose auf alternative Weise behandeln, um einer Operation vorzubeugen

In wissenschaftlichen Studien wurde die Glucosamin Wirkung bestätigt. Glucosamin und Glucosaminsulfat sind Bestandteile des natürlichen Bindegewebes und können dazu beitragen, die Beweglichkeit der Gelenke lange zu erhalten. Da Glucosamin nur schwer über eine ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Bestandteilen aufgenommen werden kann, empfiehlt es sich prophylaktisch, ab einem Alter von etwa 40 Jahren damit zu beginnen, Glucosamin als Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Für dieses Präparat wird kein Rezept vom Arzt nötig, die Therapie lässt sich aber natürlich jederzeit mit dem behandelnden Mediziner abstimmen. Ärzte und Orthopäden empfehlen bei einer beginnenden Arthrose meistens ein glucosaminhaltiges Nahrungsmittel aus natürlichen Bestandteilen, welche nicht im Labor erzeugt worden sind. Naturstoffe werden vom Organismus nämlich besser aufgenommen als synthetische Stoffe, das gilt für Glucosaminsulfat ebenso wie für die meisten Vitamine.

Welche Sportarten sind besonders geeignet, wenn die Gelenke in Mitleidenschaft gezogen sind?

Liegt den schmerzenden Gelenken eine Arthritis, also eine Gelenkentzündung, zugrunde, sollte auf sportliches Training lieber so lange verzichtet werden, bis die Gelenke komplett abgeheilt sind. Wer entzündete Gelenke weiter stark belastet, riskiert eine Ausbreitung der Entzündung in die Schleimbeutel oder die umliegenden Sehnen. Bei einer Arthrose sollte jedoch ein leichtes und gelenkschonendes Workout in den Wochenplan eingebaut werden, wobei mehrere kurze Trainingseinheiten besser geeignet sind, als wenige und lang ausgedehnte Sporteinheiten. Als schonend für die Gelenke gilt Wassergymnastik, auch Aquarobic genannt. Verschreibt der Orthopäde medizinische Massagen oder gymnastische Übungen, können die Kosten für die Sportarten für die Gelenke von der Krankenkasse übernommen werden. Schwimmen ist ebenfalls hervorragend geeignet, um trotz geschädigter Gelenke in Form zu bleiben. Beim Schwimmen wird das Körpergewicht vom Wasser getragen, sodass die Gelenke bei der Bewegung nicht die gesamte Masse tragen und bewegen müssen. Joggen, Radfahren und Sprung-Sportarten belasten die Gelenke sehr und sind daher nicht geeignet.

Die richtige Ernährung bei schmerzenden und angegriffenen Gelenken

Wer unter starkem Übergewicht leidet, belastet die Gelenke unnötig schwer. Daher sollte eine dauerhafte Nahrungsumstellung in Betracht gezogen werden, bei welcher der Fettkonsum und auch die täglichen Kalorien auf ein Minimum reduziert werden. Schon durch das Erreichen eines Normalgewichts können die Gelenke sehr entlastet werden, sodass ein vorzeitiger Verschleiß aufgehalten werden kann. Gelatine ist sehr gut dafür geeignet, die Knorpel in den Gelenken weich und elastisch zu halten. Gelatine kann zum Beispiel zum Eindicken von Soßen verwendet werden oder teilweise das in der Küche gebrauchte Mehl ersetzen. Die Deutsche Apotheker Zeitung hält eine Reihe an Ernährungsempfehlungen für die Gesundheit der Gelenke bereit, welche sich leicht umsetzen lassen und für eine Linderung der Beschwerden sorgen.